Die Präambel des Fördervereins

„Eine Wehklage draußen
Hörbar drinnen
Dabei auch spürbar die Seele
Die mit dem Laut mitzieht
Ihn begleitet und
Begründet und rechtfertigt
Den Schmerz, der
Raum braucht und Abnehmer”

Galsan Tschinag

Präambel:

„Die sozialen Strukturen in der Mongolei sind nach der Wende im Jahr 1990 weitgehend zudammengebrochen. Eine große Arbeitslosigkeit gepaart mit enorm angestiegenem Alkoholkonsum führt dazu, dass viele Familien auseinanderbrechen. Kranken- und Pflegeversicherungen wie auch eine Arbeitslosenversicherung, die die Menschen auffangen könnten, gibt es nicht. Hauptleidtragende sind die Alten und Kinder. Eine weitere Folge der beschriebenen Entwicklung ist, dass schon seit Jahren Raubbau an der Landschaft betrieben wird, der sich besonders in der Abholzung vieler Wälder äußert.

Um den aufgezeigten Problemen entgegenzuwirken und dort zu helfen, wo Hilfe dringend benötigt wird, haben verantwortungsvolle Bürger in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar die Galsan-Tschinag-Stiftung gegründet. Die Stiftung unterstützt mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln, die sich aus den Erträgen des Stiftungskapitals und eingeworbenen Spenden ergeben, gemeinnützige Projekte wie z.B. die Tuwa-Schule in Tsengel/Westmongolei, Einrichtungen für Waisen-, Straßen- und behinderte Kinder, sowie bedürftige alte Menschen. Ebenso werden Aufforstungsprojekte gefördert.

Die der Galsan-Tschinag-Stiftung zur Verfügung stehenden Gelder sind angesichts der Not in der Mongolei relativ gering. Andererseits sind die Möglichkeiten, innerhalb des Landes das Spendenaufkommen entscheidend zu erhöhen, sehr begrenzt. Diese Situation hat Menschen in Deutschland, die sich der mongolischen Landschaft und der dort lebenden Bevölkerung verbunden fühlen, bewogen, den Förderverein Mongolei e.V. zu gründen. Der Verein hat die Aufgabe, Spenden einzuwerben, die der Galsan-Tschinag-Stiftung zur Verfügung gestellt werden, um in der Mongolei die soziale Not zu lindern und zur Erhaltung eines gesunden Lebensraumes auch für künftige Generationen beizutragen.”

Unter der Federführung von Wilma Brüggemann, Vorsitzende des „Förderverein Mongolei e.V.” wurde der Verein gegründet und am 09.06.2008 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Nürtingen eingetragen.

Das Finanzamt Nürtingen hat mit Schreiben vom 15.05.2009 die Gemeinnützigkeit des Fördervereins Mongolei e.V. (Steuer-Nr. 74091/04497) bescheinigt.

Der Förderverein Mongolei e.V. ist für jeden offen, der sich in unserer globalisierten Welt für die Bedürfnisse anderer Regionen einsetzen möchte, die besonders unter dem Klimawandel, dem herausragenden Thema unserer Zeit, zu leiden haben. Die Mongolei mit seinem einzigartigen, noch intakten Nomadentum gehört dazu. In den letzten Jahren hat es viel zu wenig geregnet, so dass die Gebirgssteppen trocken blieben und die Tiere kaum Nahrung fanden.

Die Mitgliedschaft findet auf Antrag statt. Ein Formular finden Sie auf unserer Seite wie auch die Satzung. Der Jahresbeitrag beträgt 15,00 EUR, der bis Ende Februar jeden Jahres auf dem Konto des Fördervereins eingangen sein soll.

Helfen Sie durch eine Mitgliedschaft, dieses einzigartige Naturerbe „Mongolei” zu erhalten und den liebenswerten Menschen ihre Lebensgrundlage zu sichern.”

 


Zu den Seiten:

VEREIN * MITGLIEDSCHAFT* SATZUNG